Disruption ist ein Begriff, der insbesondere im sogenannten "Change Management" ("Veränderungs-Management" oder besser "Wandel-Management") verwendet wird.
Der Begriff "Disruption" wird zwar mittlerweile auch mit deutscher Phonetik verwendet, kommt aber im Duden und anderen Wörterbücher nicht vor. Wohl aber das Adjektiv "disruptiv" mit zwei Bedeutungen (Quelle: Duden.de):
Ursprung des Adjektivs: disruptiv, aus englisch "disruptive" = "störend, zerstörerisch"; abgeleitet aus lateinisch "disruptum" sowie "di(s)rumpere" = "zerreißen".
Grundlegend bedeutet Disruption "Zerstörung". Im heutigen Kontext wir es als "bewusste Störung", "Unterbrechung", "Erschütterung" oder gemildert als ein konfrontierendes (non-konformes) "in Frage stellen" eines anerkannten Sachverhaltes, etablierten Systems oder eines Geschäftsmodells verstanden.
Disruption ist ein Äquivalent zum Pragmatismus, der vordergründig die effektive Erreichung von Zielen verfolgt, anstatt sich an Regeln und etablierte Mechanismen zu halten.
Disruptives Denken und Handeln setzt mehr oder weniger folgende Fähigkeiten voraus:
Disruptive Technologien sind Innovationen, die existierende Technologien, Produkt oder Dienstleistungen sowie etablierte Systeme verdrängen bzw. vollständig transformieren.
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